Der Sommer naht :-)

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Pünktlich vor Beginn der Badesaison 2016 startet „Juice-Master“ Jason Vale am 04.07.2016 wieder mit einer Juice-Challenge. Keine Angst, es sind nur insgesamt 7 Tage! Wir können eine solche Auszeit auf jeden Fall nur empfehlen! Wer mitmachen möchte, kann sich auf der folgenden Webseite registrieren:

http://www.jasonvalesbigjuicechallenge.com/7-day-juice-challenge/

Die Teilnahme ist kostenlos und jeder Teilnehmer erhält Rezepte, Einkaufslisten und nützliche Tipps zum Entsaften.

Meine Frau & ich werden auf jeden Fall mitmachen und wir freuen uns natürlich über viele Mitstreiter.

Zutaten Saftkur

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Jason Vale – Ergebnisse „World´s biggest juice detox 2015“

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Die ersten Ergebnisse der 28-Tage Saftkur von Teilnehmern aus aller Welt trudeln langsam bei Jason Vale ein. Es ist wirklich überwältigend, welche Resultate in so kurzer Zeit entstehen können.

Freut mich natürlich, dass auch mein Resultat mit dabei ist & wer genau hinschaut kann mich – neben den Fakten – auch noch entdecken 🙂

http://worldsbiggestjuicedetox.com/videos/?inf_contact_key=670c61d980f417db78421f54b579db4d721600a6cc4b33144df156a727bb2609

28. Tag – Finale & Ergebnisse

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Heute ist der letzte Tag der Saftkur, und dann ist unser persönlicher Saft-Marathon vorbei. Rückblick: Inspiriert durch einen Film habe ich mich dazu entschieden, mich über einen Zeitraum von 4 Wochen ausschließlich von Obst- und Gemüsesäften zu ernähren. Ich war einfach neugierig, was in der Zeit passieren würde. Vier Wochen auf alte Gewohnheiten verzichten: Kein Kaffee, kein Alkohol, keine aromatisierten oder künstliche Stoffe….

Es war tatsächlich eine lange Zeit. Mit Einladungen zum Essen, Konzerten und zwei Teenagern, die mit Fast Food in der Hand vor der Tür standen. Die „normale“ Welt bleibt nicht stehen und nimmt keine Rücksicht auf gute Vorsätze. Ehrlich gesagt, war das aber nicht halb so schlimm wie es sich vielleicht anhört. Rückblickend sind die ersten drei Tage die schwersten. Der Körper entgiftet, was eigentlich nichts anderes als ein Entzug ist. Kein Zucker, kein Koffein, die gewohnten Zusatzstoffe, die uns die Industrie seit Jahren zuführt. Nach diesen ersten Tagen ging es dann wirklich stetig aufwärts.

Durch die vielen Nährstoffe, die dem Körper durch die Säfte zugeführt werden, stellt sich kein Hungergefühl ein. Bedingt durch die flüssige Form sind alle Stoffe innerhalb von 10 Minuten da im Körper angekommen, wo sie benötigt werden. Es gibt auch nicht die Hunger-Variante die man vielleicht nach einem Besuch bei Mc Donald’s gewohnt ist („eben noch pappsatt“ und dann innerhalb kürzester Zeit wieder Hunger)! Von aussen betrachtet, ist dies wohl die größte Angst. Nicht selten habe ich Aussagen wie  „das könnte ich nie, nur trinken, nix kauen etc.“ oder „das ist ungesund, davon bekommt man Mangelerscheinungen“ oder aber „da fehlen die Proteine“ gehört.

Meine Antwort: Klares Nein! Es geht durchaus, es gibt auch keine Mangelerscheinungen und Proteine sind auch in Gemüse enthalten (vergessen aber die meisten Menschen).

Wie bei einem Marathon oder eigentlich bei jedem „guten Vorsatz“ braucht es aber sicher so etwas wie „mentale Stärke“ oder einfach eine verdammt gute Motivation, so etwas durchzuziehen. Für mich steht aber wirklich fest, dass sich der Aufwand lohnt.

Für alle, die mit sich ringen und sich nicht entscheiden können: Es müssen ja nicht sofort 28 Tage sein! Zum Testen gehen durchaus auch 3, 5, 7 oder 14 Tage.

Fest steht aber: Wenn ich heute Tabletten schlucken müßte, an Allergien, einer Autoimmun- oder sonstigen schweren Krankheit leiden würde, wüsste zumindest ich was ich tun würde. Wer zweifelt, schaut sich bitte „Superjuiceme“ oder die vielen Vorher-/Nachher-Bilder in den verschiedenen Saft-Foren im Internet an. Es wirkt!

Leider fällt es vielen Menschen aber gar nicht so leicht, es einfach einmal konsequent mit gesunder Ernährung zu versuchen. Der Griff zur gewohnte Pille ist da leider oft leichter. Diese Thematik kannte ich aber leider schon vorab. Viele vertrauen einfach blind den Empfehlungen der Ärzte und geben die Verantwortung für ihren Körper ab, ohne mal etwas auszuprobieren. Die Pharmaindustrie freut sich….

Zum Thema Mangelernährung hier nun einige Fakten aus den 28 Tagen (Angaben für eine Person):

  • 148 Äpfel
  • 50 Handvoll Spinat
  • 9 Ananas
  • 16 Gurken
  • 43 Limetten/Zitronen
  • 1,32 Meter langes Stück Brokkoli
  • Erbsen aus insgesamt 48 Schoten
  • 17 Avocado
  • 8 Orangen
  • 72 Möhren
  • 34 Rote Beete
  • 12 Handvoll Minze
  • 1,41 Meter langes Stück Ingwer
  • 63 Stangen Sellerie
  • 16 Bananen
  • 34 Birnen
  • 840 Gramm Eiweiß-Pulver (ohne Aromen, Farbstoffe & Süßungsmitteln) 
  • 16 Handvoll Grünkohl
  • 2 Zucchini
  • 12 Pastinaken
  • 1/2 Knolle Fenchel
  • 4 Blumenkohl-Blumen 
  • 12 Handvoll Beeren
  • 2 Handvoll Rotkohl
  • 2 Tomaten
  • 4 Handvoll gemischte Kerne
  • 2 Speiserüben
  • 12 Blätter Basilikum
  • 2 Liter Mandelmilch

Ich bitte jeden, der von sich behauptet „viel Obst und Gemüse“ zu essen, hier wirklich einmal ehrlich zu vergleichen. Um einen Effekt aus der Ernährung zu erzielen, braucht es hier in der Regel tatsächlich etwas mehr.

Konkret sieht es nach den 28 Tagen nun so bei mir aus:

  • Gewichtsverlust: – 10 Kilo
  • Bauchumfang: – 10 cm
  • Körperfettanteil: – 3,2%
  • Blutdruck: von 126 zu 71 auf ca. 100 zu 71

Dazu noch einige Veränderungen, die sich aber nicht messen lassen: 

  • Besserer Schlaf (nämlich durchschlafen) & ausgeruht, topfit morgens aufwachen
  • besseres Hautbild

Bildschirmfoto 2015-01-31 um 18.01.24

 

 

 

 

 

Wie schon angekündigt, bleibe ich am Thema dran und werde daher auch den „Saft-Laden.com“ weiter bestehen lassen. In Zukunft findet Ihr hier dann weitere Informationen, Tipps und Rezepte zu Saft und Smoothies. Dazu hoffentlich auch viele neue Erfahrungsberichte. Durch einige Mails, die ich erhalten habe, weiss ich, dass viele bisher nur „im Stillen“ mitlesen oder bereits undercover mit einer Kur angefangen haben. Ich fände es super, wenn Ihr die eigenen Erfahrungen allen Interessierten hier auf meinem Blog zugänglich machen würdet. Bitte nehmt einfach kurz Kontakt mit mir auf!

Es war eine spannende Zeit und hat wirklich Spaß gemacht. Vielen Dank für’s Lesen, Liken und die Unterstützung.

Schönen Sonntag & einen guten Start in die Woche

Stephan

 

 

20. Tag – Rückblick & neue Erfahrungsberichte

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Während mein Saftmarathon noch etwas weitergeht, sind mein Neffe & meine Schwester bereits fertig. Beide haben sich an einer 5tägigen Saftkur versucht, die Erfahrungsberichte sind ab sofort auf meinem Blog zu finden. Diese kurze Variante eignet sich hervorragend, um eine Saftkur zu testen. Hat leider aber auch den Nachteil, dass die ersten drei Tage inkl. der „normalen“ Nebenwirkungen wie Kältegefühl und Entgiftungserscheinungen zum Tragen kommen. Wenn es dann richtig bergauf geht, ist die Kur schon fast wieder vorbei.

Die Säfte des Tages waren gestern:

Variante 1: Möhre, Äpfel, Gurke, Ingwer, Basilikum, Banane, Birne

Variante 2: Birne, Gurke, Limette, Sellerie, Spinat

Wochenextra: Mandelmilch mit Banane & Eiweisspulver 

14. Tag – Rückblick

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Halbzeit, die ersten 14 Tage sind geschafft und das ist wirklich ein Meilenstein. Unabhängig von der Tatsache an sich ist es großartig, seinem Körper soviel gesunde Lebensmittel zu verabreichen. Bisher gab es auch noch keinen „Rückfall“ und nicht mal den Hauch einer Idee, die Entgiftungskur abzubrechen.

Ich merke tatsächlich, dass immer mehr Power vorhanden ist. Gefühlt hat sich auch am Gewicht einiges getan, das werde ich dann morgen beim Wiegen genau wissen.

Die Säfte des Tages waren:

Variante 1: Äpfel, Rote Beete, Möhre, Sellerie, Zitrone, Avocado

Variante 2: Ananas, Apfel, Möhre, Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Zitrone

Tagesextra: Mandelmilch, Banane, Eiweisspulver 

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Es geht langsam los, Einkaufsliste und Rahmenbedingungen Woche 1

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Langsam werden die guten Vorsätze konkret und nehmen auch durchaus ordentliche Gestalt in Form von Obst- und Gemüsebergen an. Die Einkaufsliste (2 Personen) für die 1. Woche liest sich so:

  • 64 Äpfel
  • 12 Stangen Spargel
  • 10 Avocados
  • 10 Bananen
  • 16 Knollen Rote Bete
  • 2 Brokkoli
  • 34 Möhren
  • 2 Blumenkohl
  • 40 Stangen Sellerie
  • 2 Zucchini
  • 12 Gemüsegurken
  • 2 Fenchel
  • 2 Ingwer-Wurzeln
  • 400 Gramm Grünkohl
  • 4 Zitronen
  • 18 Limetten
  • 4 Handvoll Minze
  • 8 Blätter Basilikum
  • 4 Orangen
  • 6 Pastinaken
  • 24 Erbsenschoten
  • 18 Birnen
  • 6 Ananas
  • 1 Rotkohl
  • 1 Kilo Spinat
  • 4 Tomaten

Wer jetzt noch eine Mangelernährung bei uns befürchtet, sollte also wieder beruhigt schlafen können 🙂

In den vergangenen Jahren hatten wir einen Entsafter von Jack Lalanne (Power Juicer) im Einsatz. Für Obstsäfte absolut zuverlässig und ausreichend, für die Gemüsesäfte fehlte mir aber teilweise einfach etwas mehr Power. Aus diesem Grund haben wir uns nun noch den Gastroback Entsafter (40127) zugelegt. Mit den 1300 Watt sind auch Spinat & Zuckererbsen schnell entsaftet und es gibt einen zusätzlichen Smoothie Einsatz zu kaufen, falls man auch diese Saft-Variante nutzen möchte. Einen Testbericht zum Gerät gibt es derzeit hier kostenlos nachzulesen: http://www.testberichte.de/d/read-swf/363509.html

Zum Thema „Welcher Entsafter ist denn der richtige?“ wurde schon viel geschrieben und es gibt unterschiedliche Meinungen. Es ist sicher richtig, dass ein Teil der Nährstoffe bei den Zentrifugen-Entsaftern verloren geht und die so gewonnenen Säfte nicht so lange haltbar sind, wie solche, die mit einem sogenannten „Slow-Entsafter“ produziert wurden. Letztlich ist es aber für mich wichtig, dass eine Saftkur praktikabel bleibt. Selbst wenn ein Teil der Nährstoffe verloren gehen sollte, habe ich sicherlich mehr für meine Gesundheit getan als ohne den Saft aus dem Entsafter.

Zusätzlich zu den Säften gibt es bei uns noch täglich einen Eiweiß-Shake (30 Gramm) mit Wasser (und einige Gramm essentielle Aminosäuren).

Welcher Saft-Guru darf es denn sein?

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Nachdem der gute Vorsatz für einen mehrwöchige Saftkur im Januar beschlossene Sache ist, geht es an die Vorbereitungen. Informationen & Rezepte sammeln, Bücher besorgen.

Auf dem deutschen Buchmarkt sieht es relativ nüchtern aus. Saftkuren sind gerade nicht „in“ und die angebotenen Bücher kommen auch relativ altbacken daher.

International sieht es anders aus. Da gibt es ansprechende Bücher, Filme und Apps. Die Australier haben Joe Cross, die Engländer „Juicemaster“ Jason Vale und in Amerika tummeln sich mehrere Gurus rund um das Thema Entsaften/Saftkuren und deren heilsame Wirkung. Norman W. Walker gilt als einer der Erfinder, hat auch selbst einen Entsafter entworfen. Skeptisch machten mich aber nun die Altersangaben. Angeblich hat er mit 113 Jahren sein letztes Buch geschrieben und ist dann mit 115 Jahren verstorben. Prompt spuckt Wikipedia auch einen Bericht aus in dem über falsche Altersangaben berichtet wird. Er wurde „nur“ 99 Jahre alt, würde mir immer noch reichen, aber ist nicht wirklich vertrauenserweckend wenn da geschummelt wird 😉

Richtig interessant dagegen das Buch zur Gerson Therapie. Der deutsche Arzt Max Gerson hat schon früh den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheiten erforscht und eine eigene Therapie entwickelt. Natürlich gibt es auch hier verschiedenste Ansichten über Erfolge und Misserfolge, aber das verwundert mich nicht. Hier sehe ich es wirklich pragmatisch wie Dr. Ulrich Strunz, den ich für seine provozierenden Aussagen einfach sehr schätze:

„Wer heilt, hat Recht!“

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Mein Fazit: Das Rad kann man auch beim Thema Saft nicht neu erfinden. Schaden kann eine Saftkur sicherlich nicht. Wenn man einen Mix aller Informationen nutzt und Rezepte und Ideen ausprobiert, fährt man sicherlich sehr gut damit. Wir werden es bald wissen 🙂