Es geht wieder los, 50 Tage Reboot

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Unsere letzte längere Saftkur liegt nun schon längere Zeit hinter uns. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan unser kleines Start-Up „www.the-juice-box.de“ erfreut sich wachsender Beliebtheit 🙂

Nun ist es aber an der Zeit, wieder einmal für uns selbst zu entsaften und eine Saftkur über 50-Tage zu starten. Also einen klassischen „Reboot“ wie ihn auch Joe Cross damals in seiner Dokumentation gemacht hat. Wenn alles läuft wie geplant, hängen wir ggf. auch noch einige Tage dran. Schauen wir mal!

Wir nutzen die Kur auf jeden Fall um viele neue Rezeptideen auszuprobieren und werden sicherlich einige davon später im Shop anbieten.

Wie bei der vergangenen Saftkur werden wir natürlich regelmäßig berichten. Wenn Ihr Fragen habt, immer her damit!

Viele Grüße

Sonja & Stephan

Das Saft-Duo

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4. Tag – Rückblick

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Es geht weiter, auch der vierte Tag wurde erfolgreich gemeistert. Auch bzw. obwohl immer noch eine Armee von Weihnachtsmännern und Marzipan in Greifweite stehen (vielen Dank, Anja). Mittlerweile gehört der Saft aber zum Alltag & keine Nebenwirkungen wurden gesichtet.

Heute standen folgende Varianten auf dem Programm:

Saft 1: Ananas, Apfel, Spinat, Rote Bete, Himbeeren, Banane

Saft 2: Äpfel, Brokkoli, Ingwer, Gurke, Spargel, Pastinake

Saft 1 ist wirklich ein absolutes Highlight, schmeckt super lecker! Variante 2 ist jetzt nicht so mein Ding, schmeckt etwas erdig. Aber gesund war er sicher auch…

Wie versprochen gab es heute auch noch die Saftprobe mit den Kollegen. Anja, Sebastian & Janine haben es gewagt & wurden mit einem leckeren Saft belohnt. Geschmacksprobe bestanden!

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Es geht langsam los, Einkaufsliste und Rahmenbedingungen Woche 1

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Langsam werden die guten Vorsätze konkret und nehmen auch durchaus ordentliche Gestalt in Form von Obst- und Gemüsebergen an. Die Einkaufsliste (2 Personen) für die 1. Woche liest sich so:

  • 64 Äpfel
  • 12 Stangen Spargel
  • 10 Avocados
  • 10 Bananen
  • 16 Knollen Rote Bete
  • 2 Brokkoli
  • 34 Möhren
  • 2 Blumenkohl
  • 40 Stangen Sellerie
  • 2 Zucchini
  • 12 Gemüsegurken
  • 2 Fenchel
  • 2 Ingwer-Wurzeln
  • 400 Gramm Grünkohl
  • 4 Zitronen
  • 18 Limetten
  • 4 Handvoll Minze
  • 8 Blätter Basilikum
  • 4 Orangen
  • 6 Pastinaken
  • 24 Erbsenschoten
  • 18 Birnen
  • 6 Ananas
  • 1 Rotkohl
  • 1 Kilo Spinat
  • 4 Tomaten

Wer jetzt noch eine Mangelernährung bei uns befürchtet, sollte also wieder beruhigt schlafen können 🙂

In den vergangenen Jahren hatten wir einen Entsafter von Jack Lalanne (Power Juicer) im Einsatz. Für Obstsäfte absolut zuverlässig und ausreichend, für die Gemüsesäfte fehlte mir aber teilweise einfach etwas mehr Power. Aus diesem Grund haben wir uns nun noch den Gastroback Entsafter (40127) zugelegt. Mit den 1300 Watt sind auch Spinat & Zuckererbsen schnell entsaftet und es gibt einen zusätzlichen Smoothie Einsatz zu kaufen, falls man auch diese Saft-Variante nutzen möchte. Einen Testbericht zum Gerät gibt es derzeit hier kostenlos nachzulesen: http://www.testberichte.de/d/read-swf/363509.html

Zum Thema „Welcher Entsafter ist denn der richtige?“ wurde schon viel geschrieben und es gibt unterschiedliche Meinungen. Es ist sicher richtig, dass ein Teil der Nährstoffe bei den Zentrifugen-Entsaftern verloren geht und die so gewonnenen Säfte nicht so lange haltbar sind, wie solche, die mit einem sogenannten „Slow-Entsafter“ produziert wurden. Letztlich ist es aber für mich wichtig, dass eine Saftkur praktikabel bleibt. Selbst wenn ein Teil der Nährstoffe verloren gehen sollte, habe ich sicherlich mehr für meine Gesundheit getan als ohne den Saft aus dem Entsafter.

Zusätzlich zu den Säften gibt es bei uns noch täglich einen Eiweiß-Shake (30 Gramm) mit Wasser (und einige Gramm essentielle Aminosäuren).

Welcher Saft-Guru darf es denn sein?

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Nachdem der gute Vorsatz für einen mehrwöchige Saftkur im Januar beschlossene Sache ist, geht es an die Vorbereitungen. Informationen & Rezepte sammeln, Bücher besorgen.

Auf dem deutschen Buchmarkt sieht es relativ nüchtern aus. Saftkuren sind gerade nicht „in“ und die angebotenen Bücher kommen auch relativ altbacken daher.

International sieht es anders aus. Da gibt es ansprechende Bücher, Filme und Apps. Die Australier haben Joe Cross, die Engländer „Juicemaster“ Jason Vale und in Amerika tummeln sich mehrere Gurus rund um das Thema Entsaften/Saftkuren und deren heilsame Wirkung. Norman W. Walker gilt als einer der Erfinder, hat auch selbst einen Entsafter entworfen. Skeptisch machten mich aber nun die Altersangaben. Angeblich hat er mit 113 Jahren sein letztes Buch geschrieben und ist dann mit 115 Jahren verstorben. Prompt spuckt Wikipedia auch einen Bericht aus in dem über falsche Altersangaben berichtet wird. Er wurde „nur“ 99 Jahre alt, würde mir immer noch reichen, aber ist nicht wirklich vertrauenserweckend wenn da geschummelt wird 😉

Richtig interessant dagegen das Buch zur Gerson Therapie. Der deutsche Arzt Max Gerson hat schon früh den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheiten erforscht und eine eigene Therapie entwickelt. Natürlich gibt es auch hier verschiedenste Ansichten über Erfolge und Misserfolge, aber das verwundert mich nicht. Hier sehe ich es wirklich pragmatisch wie Dr. Ulrich Strunz, den ich für seine provozierenden Aussagen einfach sehr schätze:

„Wer heilt, hat Recht!“

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Mein Fazit: Das Rad kann man auch beim Thema Saft nicht neu erfinden. Schaden kann eine Saftkur sicherlich nicht. Wenn man einen Mix aller Informationen nutzt und Rezepte und Ideen ausprobiert, fährt man sicherlich sehr gut damit. Wir werden es bald wissen 🙂